Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser
Gemäss dem Gesundheitsreport Kanton Basel-Stadt des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums von 2024 schätzen neun von zehn Personen ihre eigene Gesundheit als gut ein und berichten von einem guten oder sehr guten Gesundheitszustand. Dieses erfreuliche Bild darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Gesundheitssysteme vor wichtigen Herausforderungen stehen: Ein steigender Leistungsbedarf, die angespannte Verfügbarkeit von Fachkräften sowie gesundheitspolitische Reformen verändern die Rahmenbedingungen nachhaltig. Dieser digitale Bericht zeigt, wie der Bereich Gesundheitsversorgung im vergangenen Jahr auf diese Entwicklungen reagiert und die Versorgungsplanung weiterentwickelt hat.
Im Fokus standen dabei sowohl die Sicherstellung einer qualitativ hochstehenden Versorgung als auch deren langfristige Finanzierbarkeit. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Weiterentwicklung koordinierter Versorgungsformen sowie der Abstimmung zwischen ambulanten und stationären Angeboten.
Dazu gehört unter anderem die Weiterentwicklung der Palliative Care, die eine enge Zusammenarbeit verschiedener Leistungserbringer erfordert. Mit der Reform der einheitlichen Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen (EFAS) stehen zudem wichtige Veränderungen in der Organisation und Finanzierung der Gesundheitsversorgung bevor. Auch die Umsetzung des Verfassungsartikels Pflege sowie die Vorbereitung zentraler Planungsinstrumente – etwa der gemeinwirtschaftlichen Leistungen (GWL) und des neuen Pflegeheim-Rahmenvertrags für die Periode 2026–2029 – bildeten wichtige Schwerpunkte.
Unser Jahresbericht enthält zudem aktualisierte Versorgungskennzahlen, einen Zeitstrahl zu wichtigen gesundheitspolitischen Entwicklungen sowie Vorstellungen neuer Mitarbeitender und interner Aktivitäten unseres Bereichs.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und freuen uns über Ihre Rückmeldungen.
Anna Eichenberger
Leiterin Bereich Gesundheitsversorgung
Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt